Was möglich wird, wenn nichts muss
Die Schwendi beginnt mit einem einfachen Versprechen: Du musst nichts. Und gerade daraus entsteht vieles - ein stiller Weghalt, eine konzentrierte Klausur, Rennrad-Pilgertage, ein CEO-Retreat oder eine Massage, wenn zuerst der Körper ankommen muss.
Eine Sorge weniger, ein Dach mehr
Ein Fundament, das lange genug herumstand, um Anlass zu kleinen Sorgen zu geben - und ein Unterstand, der dann plötzlich früher kam als erwartet. Vom beruhigenden Wert unbegründeter Befürchtungen, kräftigen Balken aus Brienz und einer Schwendi-Mobilität, die bald noch unkomplizierter wird.
Die Reception wohnt nebenan
In der Schwendi gibt es keine klassische Reception - aber es gibt Daniela. Sie ist unsere Gastgeberin, wohnt gleich nebenan, denkt mit, hilft unkompliziert und prägt mit ihrer natürlichen Herzlichkeit das Gästeerlebnis, das man nicht konstruieren kann.
Ganz Wir
Ein Gespräch, das persönlicher wurde als erwartet - und zur besten Sendezeit plötzlich weit über die Schwendi hinaus zu hören war. Thomas Pressmann spricht mit uns über Krankheit, Beziehung, Zwischensinn und darüber, was ein gemeinsames Projekt mit Menschen macht.
Ein Platz auf der Terrasse
Ein Platz auf der Terrasse, der mehr ist als ein schöner Aussichtspunkt: Hier wird gearbeitet, gedacht, gelesen, geschrieben - und manchmal einfach geschaut. Die Schwendi zeigt, wie nah Rückzug, Weite und neue Ideen beieinanderliegen können, wenn ein Ort nicht drängt, sondern Raum gibt.
Eine Radiosendung darüber, was im Dazwischen entsteht
Ein SRF-Titel spricht vom Traum eines historischen Hotels. Wir erzählen lieber von unserer eigentlichen Vision: Zwischensinn - und davon, wie gerade im Unübersichtlichen Neues, Aufbruch und Hoffnung entstehen können.
Unterwegs bleiben, ohne ein Auto zu brauchen
Die Schwendi liegt bewusst etwas abseits - und genau deshalb soll Mobilität für Gäste unkompliziert bleiben. Mit dem hoteleigenen Elektroauto „Liseli“, das wir künftig für Abholungen und Fahrten in der Umgebung nutzen, sowie zwei bald eintreffenden E-Bikes wird es einfacher, ohne eigenes Auto anzureisen und trotzdem beweglich zu bleiben. Im August folgt der passende Velounterstand: praktisch, schön und so selbstverständlich neben dem Haus, als hätte er immer schon dazugehört.
Im Bann des wilden Wassers: Auf geheimen Pfaden zur Rosenlaui
Eine abwechslungsreiche und landschaftlich eindrückliche Wanderung (7.6 km) durch das wildromantische Reichenbachtal. Die Route verbindet tosende Naturspektakel mit feinen Einkehrmöglichkeiten und ist unser Geheimtipp im Berner Oberland.
Wenn der BLICK auf die Schwendi fällt
Boulevard trifft Pilgerhaus: Was nach einem kulturellen Missverständnis klingt, wurde ein überraschend herzlicher Besuch mit Föhnsturm, Drohne am Limit, viel Kaffee und Fragen, die deutlich tiefer gingen als erwartet.
Swisstainable – ein Label fürs Pilgerhaus
Beim Umbau der Schwendi ging es nie darum, möglichst viel neu zu machen. Sondern darum, Bestehendes sorgfältig weiterzudenken. Genau deshalb fühlt sich das Swisstainable-Label heute nicht wie eine Auszeichnung an, die man anstrebt – sondern wie die logische Konsequenz vieler Entscheidungen: regional arbeiten, sinnvoll erneuern, Ressourcen bewusst einsetzen und Komfort schaffen, der sich leicht statt verschwenderisch anfühlt.
Plötzlich live
Die Schwendi hat in den letzten Monaten viele Menschen kommen sehen: Handwerker, Gäste, Nachbarn, Gwundernasen. Am 9. April kamen Sabine Dahinden, Kameramann Patrick und Techniker Michael dazu. Sie brachten Kabel, Kameras und eine Live-Schaltung mit. Und wir merkten ziemlich schnell: Ein altes Haus kann vieles aushalten – unsere Nervosität zum Glück auch.
Steinmandli
Zwischen klarem Weg und losem Geröll liegt oft nur eines: der nächste Schritt. Eine Wanderung auf Mallorca hat uns gezeigt, wie wenig es manchmal braucht, um weiterzukommen – und wie viel Vertrauen darin liegt, auch dann vorwärtszugehen, wenn der Weg nicht mehr sichtbar ist.
Wo kämen wir hin …
Ein kleines Zedeli eines Gastes hat uns mehr beschäftigt, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Darauf ein Satz von Kurt Marti – schlicht geschrieben, fast beiläufig. Und doch beschreibt er erstaunlich genau, warum die Schwendi heute wieder voller Leben ist. Ein Text über Zweifel, mutige erste Schritte und darüber, warum viele der grössten Ideen nie entstehen würden, wenn man zuerst alle Risiken kennen müsste.
Zwischen Winterrest und Frühlingssonne
Ohne Anfahrt, ohne Planung: Diese Runde führt direkt von der Schwendi aus durch Wald, über die Aare und hinauf zu einem der schönsten Bänkli der Gegend – und wieder zurück, als wäre nichts gewesen.
Wirkung entsteht nicht zufällig
Neonlicht, graue Tische, ein Flipchart in der Ecke – und am Ende bleibt oft weniger hängen als gedacht. Warum gute Workshops selten am Inhalt scheitern, sondern an der Umgebung – und was passiert, wenn man selbst die unscheinbaren Details ernst nimmt.
Wenn Rendite entscheidet – und Verantwortung trotzdem gewinnt
Ein Projekt, das auf dem Papier zu riskant schien – und trotzdem Wirklichkeit wurde. Über Rendite, Verantwortung und warum ein Haus in den Bergen mehr sein kann als eine Investition.
Jeder Gast ein Kapitel
Mit jedem neuen Gast lernen wir etwas dazu – über Abläufe, Bedürfnisse und die vielen kleinen Details, die ein Haus wirklich funktionieren lassen. Ein Blick hinter die Kulissen eines Retreats in der Schwendi und darauf, wie sich das Haus Schritt für Schritt weiterentwickelt.
Ein anderer Massstab
Ein volles Haus, viele gute Gespräche – und eine wichtige Erkenntnis. Dieser Text beschreibt, warum die Schwendi Raum für Menschen bietet, die Zeit, Fokus und einen eigenen Takt suchen – allein oder gemeinsam.
Die Kunst des Anfangs
Noch ist nicht alles erledigt. Aber es passiert, worauf es ankommt: Menschen kommen an, bleiben sitzen, begegnen einander oder geniessen die Entschleunigung. Alle bringen und nehmen etwas mit. Ein Anfang, wie wir ihn uns gewünscht haben.